Dienstag, 29. September 2009

Picea glauca als Doppelstamm













Schon seit längerer Zeit standen bei mir zwei pieca glauca - beide aus der Baumschule und nur grob bearbeitet - unbeachtet herum. Sie gefielen mir nicht so recht, obwohl ich ein Piecea-Fan bin. Da ich auf die Bearbeitung meiner Picea abies von Walter Pall noch warten muss, habe ich stattdessen die beiden glaucas zu einem Doppelstamm auf Felsen gestaltet. Mit den enstsprechenden Felsenauflagen passend zur Anlage des Nebaris versehen, ausgedünnten Ästen und grob gedrahtet gefallen mir die Bäume nun besser. Mal sehen, was in Zukunft daraus wird, wenn sie sich gut eingewachsen haben.

Montag, 14. September 2009

Oleas are developping well

Olea II Juni 09





Olea II August 09

Olea I Juni 09

Olea I August 09
Meine beiden Oliven haben erfreulicherweise innerhalb weniger Wochen gut ausgetrieben und eine Menge Äste und Laub entwickelt. Ich habe die meisten Äste leicht gedrahtet, um sie ungefähr in Form zu bringen. Auf eine Auswahl bzw. Redzuzierung hab ich zunächst verzichtet. Die Bäume sollen erst mal weiter Kraft sammeln. Erst im nächsten Jahr werde ich einzelne Äste für die Gestaltung auswählen und durch Blattschnitt mit Belassen des letzten Blattpaars an den Astspitzen gezielt die feine Verzweigung fördern.

Montag, 3. August 2009

Weitere Entwicklung der Oleas und Azaleen

....die shohin-olive mit olivenfrüchten nach der blüte...




...olea europea I hat kräftig ausgetrieben...

....olea europea II beginnt mit dem neuaustrieb...


....azaleen I und II frühjahr 09

azalee II nach dem ersten auslichten und drahten, der jin links ist nur grob gestaltet...

...der geschnittene ast rechts treibt an der gewünschten stelle wieder aus...



...azalee I sommer 09...


Die beiden olea europea treiben in der Sommerwärme gut aus. Bei der Olea I werde ich mit der Astauswahl und dem Beschneiden beginnen. Olea II beginnt nach dem rigorosen Rückschnitt und carving nach nur wenigen Wochen mit dem Neuaustrieb. Mal sehen, wie sie sich den Sommer über entwickelt.
Die beiden Azaleen haben im Frühjahr gut ausgetrieben und da ich zunächst keinen Wert auf die Blüte lege, habe ich die ersten Gestaltungsschritte mit dem vorsichtigen Auslichten der Äste und Rückschnitt begonnen. Die Bäume sollen sich nun zunächst erholen. Nach dem erneuten kräftigen Austrieb werde ich weiter reduzieren wo nötig und die jins bearbeiten. Die Azalee I soll in Zukunft ihre sturmgepeitschte Form behalten, wird aber nach dem guten Einwurzeln einen etwas aufrechteren Pflanzwinkel erhalten. Außerdem wird sich in Zukunft zeigen, ob die beiden untersten Äste, die knapp oberhalb des Nebari entspringen überflüssig werden.

Mames in der Entwicklung



....lonicera nitida mame...


....mame aus thymus-steckling...



...alpine sukkulent als mame...


...kleinblättriger efeu als mame unten nach nochmaligem drahten...



....erika aus dem moor nach dem ersten gestaltungsschritt der die ast-strukturen freilegt...

Freitag, 24. Juli 2009

Weitere Gestaltung des Juniperus chin.var.blaaws


erste Gestaltung Frühjahr 2009





...Vorderansicht nach weiterer Gestaltung vor einigen Tagen...





....Rücksansicht....

...vorläufges Ergebnis Sommer 2009....

Der juniperus chin.var.blaaws - gartencenter-yamadori aus diesem Frühjahr - zeigte durch kräftigen Neuaustrieb, dass er angewachsen war. Bäume dieser Art werden nur in speziellen Baumschulen angeboten. Bei uns in der Gegend musste ich ihn extra bestellen. Und nach längerem warten kam nur ein Juniuperus chin. mit der Lieferung. Ich nahm also was ich bekommen konnte, ohne Auswahl. Bei dem Beschnitt zeigte sich, dass der Prebonsai Potential besitzt, aber längere Gestaltunsgphasen mit Erholungspausen benötigt. Also haben Dietmar und ich ihn weiter gestaltet, um zunächst den eher langweiligen geraden Verlauf des Mehrfachstammes durch kräftige Biegung zu ändern. Nun gleicht der Baum schon eher einem skuril gewachsenen Juniperus. Wenn sich der Neuaustrieb gut entwickelt wird der Bonsai im nächsten Frühjahr weitergestaltet, um die kleinen Verzweigungen und Laubpartien zu formen.

Buxus sempervirens var."blauer heinz"





...der buxus vor dem schnitt...
Der Buxus sempervirens var"blauer heinz" ist eine Mutation des Zwergbuches "sempervirens suttructicosa". Er zeichnet sich durch seine blaugrünen Blätter aus, gilt als besonders winterhart und langsam wachsend. Dieser Buxus stammt von einem Baumschulen-yamadori. Er gefiel mir aufgrund seiner Blattfarbe und des ansehnlichen Stämmchens mit tief ansetzender Verzweigung. Ein gutes NBebari muss sich erst noch entwickeln. Nun ist warten angesagt, auf einen schönen Sommer-Neuaustrieb ;-).

Mittwoch, 15. Juli 2009

A big jew as prebonsai










Im Garten meines Bruders stand diese große Eibe (ursprünglich ca 3m hoch) im Weg. Perfekt für mich!! Vor ein paar Tagen haben Dietmar und ich sie zunächst grob zurückgeschnitten und die Wurzeln kreisförmig umstochen. Bis zum nächsten Frühjahr kann sie nun stammnah neue Wurzeln setzen und hoffentlich schon mal kräftig neu austreiben. Geplant sind umfangreiche carving-Arbeiten. Auf die Arbeiten freu ich mich schon, auch, wenn es einige Jahre braucht die Eibe zum Bonsai aufzubauen. Aktuelle Höhe 45 cm, Umfang 53 cm.

In my brother´s garden this big yew (originally approx. 3 m high) was no longer used. It stood to dense beside another tree. Perfectly for me!! So some days ago Dietmar and I cutted back the branches roughly and the roots circularly. Now up to next spring the jew can put new roots near to the trunk and sprout hopefully again. Extensive carving works are planned. I am looking forward to that already, also it will of course need some years to build up the yew to a good bonsai. Topical height 45 cm, extent 53 cm.